Wenn die Sonne im Sommer kaum noch untergeht, wirkt Island fast wie ein anderer Planet. Die Kontraste sind jetzt am stärksten: Das leuchtende Grün des Mooses gegen den schwarzen Sand und das strahlende Weiß der Gletscher. Wir nehmen uns vier Tage Zeit, um dieses Licht und die Freiheit des isländischen Sommers einzufangen – ganz ohne Zeitdruck, dafür mit viel Raum für echte Momente.
Wir starten unsere Reise entlang der blühenden Südküste. Unser erster Halt ist die GK/Faxi Bakery für einen entspannten Kaffee und frische Zimtschnecken. Danach besuchen wir den Seljalandsfoss. Das Besondere im Sommer: Wir können den Pfad direkt hinter die Wassermassen nehmen – ein Erlebnis (und Fotomotiv), das man so schnell nicht vergisst.
Das Highlight: Am Mittag wandern wir auf dem Sólheimajökull. Auch im Sommer ist das Eis hier beeindruckend blau und bietet einen starken Kontrast zur umliegenden grünen Landschaft.
Übernachtung: Im charmanten Küstendorf Vík.
Heute fahren wir weiter Richtung Osten. Ein Stopp am Fjaðrárgljúfur, einer der spektakulärsten Schluchten Islands, ist im Sommer ein Muss – das tiefe Grün der Felsen ist atemberaubend. Später erreichen wir die Jökulsárlón Gletscherlagune. Statt der winterlichen Stille herrscht hier jetzt Leben: Wir beobachten die Eisberge, die langsam Richtung Meer treiben, und vielleicht entdecken wir sogar ein paar neugierige Robben.
Übernachtung: Raum Vatnajökull / Höfn.
Den Vormittag verbringen wir am Diamond Beach. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Eisberge im Sommerlicht auf dem schwarzen Sand funkeln. Da die klassischen Eishöhlen im Sommer oft schmelzen, nutzen wir die Zeit für eine ausgedehnte Erkundung am Fuße des Vatnajökull oder besuchen die Eishöhle bei Katla (nahe Vík), die als einzige das ganze Jahr über sicher zugänglich ist. Auf dem Rückweg nach Vík genießen wir die weiten Ausblicke, die im Sommerlicht endlos erscheinen.
Übernachtung: Vík í Mýrdal. (Nutzt die Mitternachtssonne für einen späten Abendspaziergang!)
Bevor es zurückgeht, besuchen wir den schwarzen Strand Reynisfjara. Im Sommer nisten oben in den Klippen oft Papageitaucher – ein wunderbares Motiv für alle Naturliebhaber. Nach einem Stopp am mächtigen Skógafoss (vielleicht haben wir Glück und sehen einen Regenbogen im Sprühnebel) besuchen wir das LAVA Centre, um die feurige Entstehungsgeschichte der Insel zu verstehen. Den Abschluss macht ein entspannter Besuch in der Foodhall in Selfoss, bevor wir Reykjavík erreichen.